Impfungen gegen Kinderlähmung trotz US-Angriffe

9. November 2001, 18:05
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Genf - Trotz der US-Angriffe haben die Vereinten Nationen und die Weltgesundheitsorganisation (WHO) in Afghanistan während der vergangenen drei Tage mehr als fünf Millionen Kinder gegen Kinderlähmung geimpft. Das teilten das Kinderhilfswerk der Vereinten Nationen (UNICEF) am Freitag in Genf mit.

Die Aktion vom 6. bis 8. November seit ohne Probleme verlaufen und es gebe keine Berichte über Verletzte unter den Helfern, sagte Bruce Aylward, der Leiter der Kampagne zur Ausrottung von Kinderlähmung bei der WHO. Die Taliban hatten während der Woche WHO und UNICEF zu einem Appell an die USA aufgefordert, um die Militäraktionen für die Zeit der Kampagne einzustellen. Die Vereinten Nationen hatten dies abgelehnt.

Diese so genannten Tage der Ruhe für Impfungen wurden bisher schon in anderen Konfliktregionen erfolgreich praktiziert. (APA/AP)

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