Niedergeschossener Kriminalbeamte noch im künstlichen Tiefschlaf

9. November 2001, 15:43
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Gemüsehändler stand im Verdacht Geldinstitute ausgeraubt zu haben

Wien - Jener Beamte, der bei einem Schusswechsel am Dienstagabend schwer verletzt wurde, befindet sich noch im künstlichen Tiefschlaf, sagte ein Kollege des Verletzten am Freitag, auf Anfrage.

Der dreifache Vater war von einem Projektil aus einem 3,75-Magnum-Revolver in Brust- und Bauchraum getroffen worden. Der Schütze, ein Gemüsehändler hat unmittelbar danach Selbstmord begangen.

Dem toten 60-jährigen Gemüsehändler aus Berndorf (Bezirk Baden), der sich mit Kriminalbeamten in Wien-Liesing ein Feuergefecht geliefert hat, werden nach jüngstem Ermittlungsstand von der Kriminalabteilung Niederösterreich zwei Raubüberfalle auf niederösterreichische Geldinstitute zur Last gelegt. Der erste Überfall ereignete sich am 10. Juli in Laxenburg im Bezirk Mödling (170.000 S Beute), der zweite am 24. Oktober in Weigelsdorf im Bezirk Baden (200.000 S Beute).

Der 60-jährige Niederösterreicher stand im Verdacht, die beiden Geldinstitute ausgeraubt zu haben. Die drei Fahnder der Kriminalabteilung sollten am Dienstag das Büro des Verdächtigen nach Hinweisen am Großgrünmarkt Inzersdorf durchsuchen. Als sich die Gendarmen die aufsperren hatten lassen und den Raum betreten wollten, eröffnete der Gesuchte das Feuer. (APA)

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