Herbstferien: Gehrer will alle Schulpartner einbeziehen

9. November 2001, 14:59
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Änderung der Ferienordnung nur nach langfristiger Planung

Wien - Die durch den Einsatz von schulautonomen Tagen heuer möglich gewordenen "Herbstferien" werden sich im kommenden Jahr nicht wiederholen. Zumindest vorläufig dürfte es zu keiner Einführung "echter" Herbstferien kommen. Bei einem Gespräch zwischen Bildungsministerin Elisabeth Gehrer (V) mit Elternvertretern am Donnerstagabend wurde unter anderem die dafür nötige Änderung der Ferienordnung besprochen. Eine solche könne aber "nur sehr langfristig und unter Einbeziehung aller Schulpartner stattfinden", so Gehrer am Freitag in einer Aussendung.

Nicht in Frage kommt eine Trennung der Feriendauer zwischen den verschiedenen Schularten und Schulstufen, waren sich Eltern und Gehrer einig. Die Anzahl der Unterrichtstage müsse zur Sicherstellung der Unterrichtsqualität und der Lernzeit unbedingt beibehalten werden. Im Schuljahr 2001/2002 sind das 216 Schultage, 149 Tage sind schulfrei.

Die Vorsitzenden der Bundesverbände der Elternorganisationen sollen nun in den verschiedenen Bundesländern eine Meinungsbildung herbeiführen. Auf Wunsch der Eltern werden auch die Lehrer- und Schülervertretungen befragt. Stärker hingewiesen soll auch auf die ursprüngliche Zielsetzung der schulautonomen Tage werden, die für schulinterne Lehrerfortbildungen und Gemeinschaftserlebnisse der Lehrerschaft geplant seien. (APA)

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