Winter hielt Einzug in West- und Südösterreich

10. November 2001, 11:57
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Neuschnee in höheren Lagen - Lage beruhigt

Wien - Der Winter hat in der Nacht von Donnerstag auf Freitag ein kräftiges Lebenszeichen - vor allem in den Bundesländern Salzburg, Tirol und Vorarlberg - von sich gegeben. In höhergelegenen Region kam es zu Teil zu erheblichen Schneefall.

Am Wochenende hat sich die Lage wieder beruhigt.

Steiermark - Für Schwerfahrzeuge teilweise Kettenpflicht

In Teilen der Obersteiermark fielen bis zu 15 Zentimeter Neuschnee. Laut ÖAMTC fiel Neuschnee bis auf 700 Meter Seehöhe. Schnee und Schneematsch führten auf der Südautobahn (A 2) im Bereich der Pack zu Behinderungen. Für Schwerfahrzeuge bestand Kettenpflicht am Niederalpl und am steirischen Seeberg.

Kärnten - 30 Zentimeter Schnee - auch in Klagenfurt Schnee

Der Flockenwirbel in Kärnten traf viele Autofahrer unvorbereitet. Zu einem Verkehrschaos ist es jedoch nicht gekommen. Sogar in der Landeshauptstadt Klagenfurt hatte die Schneedecke am Vormittag eine Stärke von mehreren Zentimetern erreicht. Auf den Bergen sind bereits bis zu 30 Zentimeter Schnee gefallen. Am späten Vormittag schneite es in Kärnten bis in tiefe Lagen wie etwa Villach. Die höhergelegenen Bergstraßen präsentierten sich tief winterlich.

Salzburg - Großglockner gesperrt

Die Großglockner Hochalpenstraße zwischen Kärnten und Salzburg musste aus Sicherheitsgründen gesperrt werden. In Salzburg hielt sich die herabfallende Schneemenge am Freitag in Grenzen.

Die Lage in Vorarlberg und Tirol hat sich am Freitag wieder einigermaßen entspannt. Für Fahrten in höhere Lagen war Winterausrüstung aber unerlässlich.

Unfälle hauptsächlich wegen Sommerreifen

Laufend ereigneten sich laut Auskunft der Autobahngendarmerie Unfälle - vorwiegend Blechschäden. Die Ursachen: zumeist Sommerreifen und für die Witterung zu schnell unterwegs. (APA)

Aktuelle Verkehrsinformationen: ÖAMTCund ARBÖ
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