Schreiben und für Menschenrechte kämpfen

8. November 2001, 16:57
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Indische Schriftstellerin Arundhati Roy mit Großem Preis der Welt-Akademie der Kulturen ausgezeichnet

Paris - Die indische Schriftstellerin Arundhati Roy erhält den mit 500.000 Franc (1,049 Mill. S) dotierten Großen Preis der in Paris ansässigen Welt-Akademie der Kulturen. Das teilte die vom französischen Staat unterstützte Akademie am Donnerstag mit. Die 39-jährige Autorin wird für ihre Arbeit als Schriftstellerin und für ihr Engagement im Kampf für die Menschenrechte in ihrem Land geehrt. Sie erhält den Preis am 12. November aus der Hand des französischen Bildungsministers Jack Lang.

Der Friedens-Nobelpreisträger Elie Wiesel hatte die Akademie 1992 ins Leben gerufen. Der Academie universelle des cultures gehören etwa 60 Persönlichkeiten aus Literatur, Wissenschaft und Philosophie an, darunter Saul Bellow, Umberto Eco und Margaret Atwood. Der Preis an Roy ist erst die zweite Verleihung. Erster Preisträger war der tschechische Präsident und Schriftsteller Vaclav Havel. Die Auszeichnung gilt Werken, die zum Kampf gegen Intoleranz, gegen Rassismus und gegen die Diskriminierung von Frauen beitragen. (APA/dpa)

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