Dialog mit Osteuropa in Innsbruck

8. November 2001, 11:41
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Morak präsentierte Mischung aus Wirtschaft und Kulturpolitikern

Wien - Als "Einladung zu einem sehr informellen, aber substantiellen Dialog" zwischen der Wirtschaft einerseits sowie Künstlern und Kulturpolitikern der mittel- und osteuropäischen Staaten andererseits ist eine Veranstaltung zu verstehen, die Kunststaatssekretär Franz Morak am Donnerstag bei einem Pressegespräch in Wien präsentierte.

Zwischen 14. und 18. November wird in Innsbruck eine Kulturministerkonferenz abgehalten, bei der Erfahrungen in der Zusammenarbeit zwischen Kunst und Wirtschaft ausgetauscht werden sollen. Begleitet wird dieses Seminar von einer Ausstellung moderner osteuropäischer Kunst aus den Sammlungen der Moderna galerija Ljubljana in der Orangerie des Innsbrucker Kongreßhauses sowie einer nach Wiener Vorbild veranstalteten, privat gesponserten Hotel-Galerienmesse mit osteuropäischen Galerien.

Morak gab sich erfreut darüber, dass bereits Delegationen aus 18 Staaten (darunter die Kulturminister aus Bosnien-Herzegowina, Bulgarien, Kroatien, Slowenien, Estland, Zypern und Litauen) ihre Teilnahme zugesagt haben. Von Wirtschaftsseite werden Vertreter u.a. von BMW, Siemens, Telekom Austria, Bank Austria und Swarovski erwartet. "Mir scheint das eine gute Mischung zu sein", so Morak, "ich habe Bedacht darauf genommen, dass es Firmen sind, die schon Erfahrung haben in diesen Ländern."

Nach der "tolle Präsentation an einem neuralgischen Punkt" in Shanghai, bei der es laut Morak "abgegangen" sei, ginge man nun an das nächste Thema heran: "Kontakt und Kennenlernen mit unseren Nachbarn, nicht nur in Wien, sondern auch in den Bundesländern." (APA)

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