FlichBox:
Die neuen Projektoren sind eingelangt

8. November 2001, 15:34
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Projektoren sind die großzügigste Geste, Bild zu zeigen. Ob von DVD, TV oder Computer angeliefert - ab einem Großbild von drei Metern beginnt das wahre Kino-Feeling.

Neue Modelle gibt's bei Philips und Sony. Philips wirbt mit Benutzerfreundlichkeit und der neuen 6000-Betriebsstunden-Lampe, Sony mit einem neuartigen Multimedia-Konzept und einer Trapezkorrektur, die korrekte Bildkanten auch dort ermöglicht, wo der Projektor nicht genau frontal auf die Leinwand leuchtet.

Sony besitzt ein schickes Design und ein noch wenig verbreitetes Konzept: Video, TV und PC verschmelzen mit der Digital-Fotografie erweitert: Ein Schlitz für Sonys "Memory Sticks" ist vorgesehen.

Beide Projektoren surren so leise, dass man sie in einer Surround-Anlage nicht mehr wahrnimmt; die eingebauten Lautsprecher summen nett. Sony ist an vielen Orten mobil, während bei Philips auch fixe Platzierungen an der Decke oder hinter der Leinwand vorgesehen sind.

Philips bietet etwas mehr Menü-Möglichkeiten, die auch wenig perfekte DVDs trimmen: etwa die RGB-Farben, mit denen der Cinéast rasch "echte" Gesichtsfarben oder neutrales Grau ausbalancieren kann.

Farbnormen, TV- und PC-Formate bis HDTV und XGA sind willkommen, und wer das Potenzial ausreizen will, verwendet Komponenten-Kabel vom DVD-Player.

Beide Projektoren überzeugen durch Bildschärfe und Kontraststärke; Sony zauberte zudem perfekte Vertikalkanten (oft kritisch bei Kamerafahrten). Und beide liefern helle Bilder, für die man früher doppelt so viel bezahlen musste. Freilich glänzen perfekte Filmfarben nur in abgedunkelten Räumen. Wie im Kino eben.

derStandard/rondo/2/11/01

Philips "Monroe"/LC6131.
Preis: öS 39.990 / EURO 2906. Sony "Cineza"/VPL-HS1. Preis: öS 44.990 / EURO 3269. Infos: 0800-201145/Philips und 01-61050-266/Sony;
weiters pcstuff.philips.com
disc.at und
sony.at
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