Robertson fordert Amnestie für albanische Rebellen in Mazedonien

7. November 2001, 18:44
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NATO-Generalsekretär: Friedensplan sechs Wochen hinter Zeitplan

Skopje - NATO-Generalsekretär George Robertson hat die mazedonischen Spitzenpolitiker aufgefordert, das Friedensabkommen von August umzusetzen und den albanischen Rebellen Amnestie zu gewähren. "Es gibt beträchtliche, reale Risiken für eine Rückkehr der Gewalt", sagte Robertson in Skopje. Die Umsetzung des Friedensplanes liege um sechs Wochen hinter dem Zeitplan zurück.

Robertson traf sich bei seinem Besuch mit Führern der slawischen Mehrheit und der albanischen Minderheit. Alle Parteien seien dafür verantwortlich, dass das Versprochene eingehalten werde, damit es in Mazedonien einen dauerhaften Frieden gebe, sagte der NATO-Generalsekretär danach. Der parlamentarische Prozess für die insgesamt 15 Verfassungsänderungen zu Gunsten der albanischen Minderheit ist festgefahren. Albanische Politiker beklagen, dass die Dominanz der Mazedonier im Entwurf der neuen Verfassung weiter bestehe. (APA/AP)

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    Robertson: Fordere Amnestie für albanische Rebellen

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