Microsoft beharrt auf hartem Vorgehen gegen "Informations-Anarchie"

7. November 2001, 15:45
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Aus Schutz vor möglichen Hackerattacken sollen Probleme und neue Projekte geheimgehalten werden

Auf der "Trusted Computing Conference" in Mountain View, Kalifornien hat Microsoft seine Vorgehensweise gegen „Informations-Anarchie“ bekräftigt. Drittanbieter sollen in Zukunft keine Angaben über Sicherheitslöcher veröffentlichen um Hackern keine Chance für gezielte Angriffe zu bieten. Der Softwarekonzern möchte sich auch wieder als Anbieter sicherer Software präsentieren. Zukünftige Software soll nur noch ohne Sicherheitslücken ausgeliefert werden, kündigte Microsoft an.

Rüge an Hacker und Sicherheitsexperten

Durch die Veröffentlichung solcher Sicherheitslöcher würden Hacker informiert und könnten schneller und gefährlicher zuschlagen, da Microsoft nicht die nötige Zeit hätte einen Patch gegen das Problem zu programmieren. In einem kürzlich veröffentlichten Report rügte der Chef des Security Response Centers bei Microsoft, Scott Culp, Hacker und Sicherheitsexperten die Fehler publizieren und so "Blaupausen zum Bau dieser Waffen (Viren und Würmer, Amn. Der Redaktion) liefern".

Besprechungen und Zusammenarbeit mit anderen Branchenführern im Bereich der Sicherheit sind geplant und sollen in Zukunft die Veröffentlichung von Sicherheitslöchern verhindern. (red)

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