Klärschlammverbot in Tirol fordern Grüne und Landwirtschaftskammer

7. November 2001, 14:39
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"Nachhaltiger" Bodenschutz soll Landwirtschaft glaubwürdiger machen

Innsbruck - Erfreut über den Beschluss des Klärschlammverbotes der Tiroler Landesregierung vom Dienstag haben sich die Grünen und die Landeslandwirtschaftskammer am Mittwoch gezeigt. Wenn das Verbot zur Ausbringung von Klärschlamm auf landwirtschaftliche Nutzflächen auch im Landtag beschlossen wird, so sei dies ein "Gewinn für Konsumenten und Bauern", betonte Kammerpräsident Ludwig Penz.

Als Erfolg für den "nachhaltigen" Bodenschutz und damit für nachfolgende Generationen wertete die grüne LAbg. Maria Scheiber den Beschluss. Die Lebensmittel würden sicherer und die gesamte Tiroler Landwirtschaft glaubwürdiger, lobte Penz den Schritt der Landespolitiker. Zum entscheidenden Umdenken sei es durch BSE und die Maul- und Klauenseuche gekommen. Dabei habe man erkannt, dass "sichere" Lebensmittel nicht zum Nulltarif erhältlich seien und eine billige Entsorgung der Abfälle letztlich sehr teuer werden könne. (APA)

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