Oberösterreich: Schienenprojekte sollen in den Generalverkehrsplan

7. November 2001, 13:12
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Forderungen bei ÖVP-Landesparteivorstandsklausur in Bad Hall

Linz - "Oberösterreichische Schienenprojekte müssen im Generalverkehrsplan des Bundes verankert werden". Das forderte am Mittwoch Landeshauptmann Josef Pühringer (V) in einer Pressekonferenz anlässlich der ÖVP-Landesparteivorstandsklausur in Bad Hall. Oberösterreich sei in vielen Bereichen Nettozahler an den Bund. Pühringer erwartet ausserdem, dass die von allen getragenen Projekte entsprechend zeitlich in der Planung des Bundes verankert werden.

Pühringer fordert Finanzierungsmodelle für Infrastruktur-Projekte

Denn damit "wird auch der Bund aus seiner finanziellen Verantwortung nicht entlassen", betonte der Landeshauptmann. Das Land Oberösterreich und der Großraum Linz seien bundesweit der wichtigste Industrie- und Wirtschaftsstandort, so Pühringer. Dieser Raum habe daher genauso wie die Bundeshauptstadt oder andere Regionen einen Anspruch auf entsprechende Berücksichtigung.

Konkret gehe es um den Ausbau der Summerauerbahn zur tschechischen Grenze, der Innviertler Bahn, der Pyhrnbahn und um die Errichtung der Nahverkehrsdrehscheibe Linz mit der City S-Bahn. Wie die Finanzierung der einzelnen Projekte im Detail aussieht, stehe jetzt noch nicht im Vordergrund. Oberösterreich dürfe aber nicht auf "irgendwelche Finanzierungsmodelle" vertröstet werden, unterstrich Pühringer. (APA)

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