Jim Carrey trifft spukende Gattin, Liam Neeson den Teufel und Nick Cage viele Aliens

8. November 2001, 21:31
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Hollywood reitet eine neue Welle

Los Angeles - Außergewöhnliches, Außerirdisches, Übersinnliches und Unerklärliches hält Hollywood für einige seiner männlichen Stars für die nahe Zukunft bereit. Und kurios gehäuft wird erläutert, wie sehr gerade diese Handlungen zum aktuellen Zeitgeist passen.

Jim Carrey ("Der Grinch") wird demnächst von einer spukenden Ehefrau verfolgt - in einer noch titellosen romantischen Komödie von Regisseur Gary Ross ("Pleasantville"). Carrey verliebt sich darin nach dem Tod der Gattin in eine viel jüngere Frau, die Verstorbene kehrt als Geist zurück und macht dem Witwer das Leben schwer. Befremdliche Randnotiz laut "Hollywood Reporter": Ross hält New York als Drehort für passend, schließlich handle auch sein Film von Wiedergeburt und Erneuerung.

Liam Neeson möchte in einer Fortsetzung von "Der Exorzist" die Rolle des jungen, teufelsaustreibenden Father Merrin aus dem Horror-Klassiker übernehmen - im Original von 1973 spielte Max von Sydow die Rolle. Regisseur John Frankenheimer will im Frühjahr an Drehorten in den USA, Europa und Afrika mit dem Filmen beginnen: Der Priester hat nämlich als Missionar in Afrika nach dem Zweiten Weltkrieg eine erste Begegnung mit dem Teufel.

Nicolas Cage will Hauptrolle und Produktion des Science-Fiction-Streifens "The Volunteer" übernehmen, in dem ein Bundespolizist im ländlichen Iowa den Tod seiner Tochter rächen will, wodurch er zwischen die Fronten von zwei verfeindeten außeriridischen Völkern gerät. Wie Cage "Variety" gegenüber verlautete, passe die Geschichte genau zu dem Chaos, in dem sich unsere Welt gerade befinde.

Metaphysisches schließlich auch für Antonio Banderas: In dem Film "Imagining Argentina" spielt Banderas einen Schriftsteller in Buenos Aires in der Ära des argentinischen Politikers Juan Peron, der übernatürliche Kräfte besitzt. Wenn er Menschen direkt in die Augen schaut, ahnt er, was ihren Freunden und Verwandten passiert. Regisseur Christopher Hampton hatte laut "Variety" ursprünglich an Richard Gere für die Hauptrolle gedacht; Emma Thompson verhandelt derzeit um die weibliche Hauptrolle. (APA/dpa/hcl)

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