Downloads sind "killer application" für UMTS

7. November 2001, 09:47
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Umfrage ergibt: Spiele und nützliche Applikationen sind gefragt

Das Herunterladen von Anwendungen aus dem mobilen Internet wird zur "Killer Application" für UMTS. Diesen Schluss legt eine Umfrage in Deutschland nahe, die das Handyportal Jamba! AG vorgestellt hat. Demnach wollen sich 59 Prozent der Verbraucher Spiele und nützliche Applikationen auf ihr künftiges UMTS-Handy downloaden. 53 Prozent sehen ihr Zukunfts-Handy als "intelligenten" Stadtplan. 46 Prozent der Befragten möchten über UMTS Fotos per Funk versenden und empfangen. 43 Prozent träumen von einem Bildtelefon, bei dem sie den Gesprächspartner während des Telefonats live sehen. Die Möglichkeit, unterwegs Videoclips anzusehen, kann 40 Prozent der Verbraucher zum Kauf eines UMTS-Gerätes motivieren, hat Die Untersuchung herausgefunden.

Downloads auch heute schon In

Auch heute schon sind Downloads nach den Grundfunktionen Telefonieren (100 Prozent) und SMS (77 Prozent) die wichtigste Anwendung für Handys, hat die Umfrage ergeben. 54 Prozent der Befragten erwarten von einem Gerät, das sie heute kaufen, dass sie damit Klingeltöne und Displaylogos aus dem Internet herunterladen können. 55 Prozent legen Wert auf ein grafisches Farbdisplay, um Logos und Bilder in guter Qualität betrachten zu können. Für 22 Prozent ist die Farbdarstellung "sehr wichtig". Den schnellen Internetzugang mit GPRS, dem Vorläufer von UMTS, erwarten 57 Prozent der Befragten von einem neuen Handy. 54 Prozent sind mehr oder weniger davon überzeugt, dass der GPRS-Markt schon im nächsten Jahr in Schwung kommt. Knapp ein Viertel rechnen fest mit dem GPRS-Boom ab 2002.

UMTS – was gibt es sonst noch?

Welche anderen Technologien außer UMTS halten die Konsumenten für wichtig? 80 Prozent sind überzeugt, dass künftige Handy-Generationen mit GPS (Global Positioning System) ausgestattet sind, der Navigationshilfe, die man heute schon in vielen Autos findet. 76 Prozent der von Befragten glauben fest daran, dass sich Bluetooth, die Funktechnik für den Nahbereich, durchsetzen wird. Drei Viertel räumen Location-Based Services (LBS) eine gute Marktchance ein. 44 Prozent sind überzeugt, dass LBS-Dienste bald Standard bei der Mobilkommunikation sein werden. 66 Prozent erwarten, dass Suns Programmiersprache Mobile Java künftig eine Rolle in der Handywelt spielen wird, vor allem in Form von Java-Applets, kleinen Programmen zum Downloaden. Wenig Marktchancen räumen die Verbraucher hingegen der in der Branche viel zitierten japanischen UMTS-Konkurrenztechnik I-Mode ein. Fast drei Viertel sind fest überzeugt, dass I-Mode in Europa ohne Erfolg bleiben wird. Rund ein weiteres Viertel billigen I-Mode geringe Chancen zu. Fest an den Erfolg glaubt niemand. (red/ots)

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