Wintereinbruch im Westen

8. November 2001, 12:19
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Kettenpflicht auf höher gelegenen Straßen - Tallagen bleiben vorerst verschont

Bregenz - Die in der Nacht auf Mittwoch eingetroffene Schlechtwetterfront hat auf den Bergen in Westösterreich zu einem vorübergehenden Wintereinbruch geführt. Auf höher gelegenen Straßen wurde Kettenpflicht verhängt.

Ketten für alle Fahrzeuge waren laut Verkehrsgendarmerie vorgeschrieben auf der Arlbergstraße (B 197) zwischen Stuben und St. Anton (Ausweichmöglichkeit über den mautpflichtigen Arlbergtunnel der S 16, Anm.) sowie auf der Lechtalstraße (B 198) von Stuben über de Flexenpass nach Zürs und Lech. Kettenpflicht bestand außerdem auf der Silvretta Hochalpenstraße (B 188) zwischen Partenen im Montafon und Galtür im Paznauntal. Auch auf der Bregenzerwaldstraße (B 200) gab es Behinderungen durch Schneefall, zwischen Schröcken und Wart bestand Kettenpflicht für Schwerfahrzeuge.

Schnee ist bis auf Weiteres in den Niederungen allerdings nicht in Sicht. Das erklärte ein Mitarbeiter der Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik (ZAMG) heute, Mittwoch. Auch am Freitag sollte sich die Schneefallgrenze auf einer Höhe von 500 bis 600 Metern halten. Morgen, Donnerstag, wird es stark bewölkt sein, von Salzburg bis Niederösterreich regnet es. Die Temperaturen bleiben in der Früh zwischen null und acht bis zehn Grad, tagsüber soll es bis zu 13 Grad bekommen. Der Freitag wird verregnet und kühl, die Schneefallgrenze liegt bei 500 bis 600 Meter, in der Früh hat es drei bis sechs Grad, am Tag soll es kaum wärmer werden.

Am Wochenende selbst wird es schön aber kalt. In der Nacht gibt es verbreitet Frost, tagsüber steigen die Wert auf maximal fünf oder sechs Grad. Zu Wochenbeginn soll es dann wieder wärmer, aber feuchter werden.(APA)

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