Wieder Freispruch für Russin

6. November 2001, 20:36
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Walentina Schwarz, vormals Hummelbrunner, hat kein Geld gewaschen

Wien - Die russische Geschäftsfrau Walentina Hummelbrunner, die im Zusammenhang mit der Causa um den ehemaligen Staatsanwalt Wolfgang Mekis aus Wien bekannt wurde, darf sich wieder über einen Freispruch in einem in Österreich anhängigen Prozess gegen sie freuen.

Die inzwischen verehelichte Frau Schwarz - wie berichtet, heiratete sie den ehemaligen Kriminalbeamten Hannes Schwarz - wurde vom Wiener Handelsgericht vom Vorwurf freigesprochen, mehrere Millionen Dollar kassiert zu haben, die ihr Exmann aus einer russischen Firma nach Wien verschoben haben soll. "Alle Vorwürfe, die in Richtung Geldwäsche und dergleichen gingen, sind wie ein Kartenhaus zusammengebrochen", sagt Hannes Schwarz.

Bei dem zivilrechtlichen Verfahren ging es um eine Anzeige der Raffinerie Ufanechtemin in der ehemaligen Sowjetrepublik Baschkortostan. Die Russin hatte einen Vergleich abgelehnt. Strafrechtlich war Walentina Schwarz bereits am 1. Februar 2000 im Landesgericht Wien vom Verdacht der Untreue freigesprochen worden. Das Ehepaar Schwarz betreibt in Wien ein Restaurant. (APA,derstandard,print-ausgabe,7.11.2001)

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