Neun "Kursk"-Opfer beigesetzt

6. November 2001, 16:32
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Im ganzen Land wurden Gedenkgottesdienste für die Toten abgehalten - Kaum Hoffnung weitere Seeleute aus dem Wrack zu bergen

Moskau - Die sterblichen Überreste von neun Seeleuten aus dem Wrack des russischen U-Bootes "Kursk" sind am Dienstag beigesetzt worden. Acht von ihnen wurden in ihrer Heimatstadt Kursk bestattet, ein weiterer Seemann in Nischni Nowgorod. Im ganzen Land wurden Gedenkgottesdienste für die Toten abgehalten.

70 Seeleute geborgen

Bisher wurden aus dem Wrack des Atom-U-Bootes 56 Leichen geborgen. Zwölf weitere waren bereits im vergangenen Jahr von Tauchern an die Oberfläche gebracht worden. Laut dem Chefermittler der Nordflotte, Wladimir Mulow, besteht wenig Hoffnung, weitere Leichen aus dem weitgehend zerstörten Bug des Schiffes zu bergen.

Die Behörden erhoffen sich von der Untersuchung des Wracks allerdings weitere Aufschlüsse über die genaue Ursache des Untergangs. Die "Kursk" war am 12. August 2000 nach mehreren Explosionen in der Barents-See gesunken. 118 Seeleute starben. (APA/ag.)

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