Überlebenskünste und Lebenskünste

6. November 2001, 19:24
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Literarische Darstellungsformen weiblicher Avantgarden und Almanache von Ladies. Es geht um Geschichten von und über Djuna Barnes, Natalie Barney und Janet Flanner. Diese drei Schriftstellerinnen der "expatriate culture" im Paris der 20er Jahre waren sehr unterschiedlich, aber hatten mit sehr vielen Frauen eines gemeinsam:

"Frauen wurden ständing von Frauen geküsst; zu allen Zeiten, in allen Lebenslagen und immer wieder. Weiters steht fest: Alle Frauen, die von Frauen geküsst wurden, waren oder sind Töchter, einige waren schwestern, wenige Mütter. Das Gros dieser ausgewählten Frauen kommt aus dem anglo-amerikanischen Bereich, was nicht bedeutet, dass außerhlalb dieses Bereichs nicht ebenso viele Frauen von Frauen geküsst wurden und werden.

Bedauerlicherweise lässt sich nicht feststellen, ob in Zeiten, wo Frauen verstärkt Frauen küssten, wirtschaftliche Blütezeiten entstanden. Dagegen steht wohl fest, dass es ihnen allen gemundet hat, außer vielleicht Djuna. Ein Blick auf die Lebensdaten zeigt, dass das Geküsstwerden von Frauen für die meisten Frauen positive Auswirkungen hinsichtlich ihres Lebensalters hatte. Sie wurden sehr alt, außer vielleicht Thelma und Luise." (Ida Butj Art.(Sic!) Forum für Feministische GangArten, Nr. 5/1994)

Moderation und Gestaltung: Ursula Kubes- Hofmann

Eintritt ohne rmc-card: ATS 100,-/EUR 7,27 (red)

07.11.2001/18.30 - 20.30 Uhr
Rosa-Mayreder-College
Türkenstraße 8/13
1090 Wien
Te.: 01/319-68-32

Rosa-Mayreder-College
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