Höchst dotierter Forschungspreis geht an 14 Wissenschaftler

7. November 2001, 12:41
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Berlin - Der höchst dotierte Forschungspreis in der Geschichte der Bundesrepublik geht an 14 internationale Wissenschaftler. Der "Wolfgang Paul-Preis" ist mit umgerechnet 352 Millionen Schilling höher ausgestattet als der Nobelpreis. Vor der Übergabe der Auszeichnungen am Dienstagabend in Berlin wertete Bundesforschungsministerin Edelgard Bulmahn die Preise als deutliches Signal für das entschlossene Werben um die weltweit besten Köpfe.

Mit der Ehrung werden Forscher aus sechs Ländern unterstützt, die in Deutschland eigene Forschungsvorhaben aufbauen. Die Mehrheit der diesjährigen Preisträger kommt aus den USA, gefolgt von Russland. Das Spektrum der Forschungsdisziplinen reicht von den Lebenswissenschaften über Physik und Informatik bis zu Sprach- und Literaturwissenschaften. Der Preis wurde vom Bundesforschungsministerium aus UMTS-Mitteln gestiftet. Das Durchschnittsalter der Preisträger beträgt 43 Jahre. (APA)

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