Haus des Meeres hilft Reptilienhaltern durch den Gesetzesdschungel

6. November 2001, 13:31
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Info-Veranstaltung mit Experten am 17. November

Wien - In der Bundeshauptstadt Wien werden nicht nur Hunde, Katzen und weiße Pferde gehalten, sondern auch zahlreiche Reptilien - wie nicht zuletzt verschiedene amtliche "Aufgriffe" von Kaimanen oder Leguanen gezeigt haben. Bei der Haltung derart exotischer Hausgenossen sind oft gesetzliche Vorgaben zu beachten. Um Reptilienbesitzern den Wegen durch den Dschungel der geltenden Bestimmungen zu erleichtern, lädt das Haus des Meeres in Wien-Mariahilf am 17. November zu einer Informationsveranstaltung.

Experten

An diesem Tag stehen von 9.30 bis 14 Uhr unter anderem Experten der Herpetologischen terraristischen Vereinigung Österreichs (HTVÖ), des Veterinäramtes der Stadt Wien, des Bundesministeriums für Land- und Forstwirtschaft sowie der Tierschutzorganisation Blauer Kreis zur Verfügung. Die Tierbesitzer werden darüber informiert, welche ihrer Lieblinge sie den Behörden melden müssen, welche Haltungsrichtlinien bestehen, was im Artenschutzabkommen CITES steht und welche Reptilien zur Gänze (etwa Giftschlangen) verboten sind.

Anonym

Die jeweiligen Interessenten können bei ihrem Besuch völlig anonym ihre Fragen an die Fachleute richten, wie das Haus des Meeres in einer Aussendung betonte. Denn das Ziel sei es nicht, möglichst viele Tiere zu beschlagnahmen, sondern die Anzahl der Beschlagnahmen einzudämmen. Neben rechtlichen Belangen werden auch Haltung, Fütterung und die Einwinterung von Schildkröten ein Thema der Informationsveranstaltung sein.

17. November
9.30 bis 14 Uhr
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