Kärntens touristisches Gesamtangebot im Internet

6. November 2001, 12:15
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Rossmann forciert "e-Gästeblatt"

Kärntens Tourismus will auf dem elektronischen Sektor eine österreichweite Vorreiterrolle einnehmen. Demnächst sollen alle rund 11.000 Kärntner Betriebe, von Hotels über Pensionen, Ferienwohnungen und Privatvermieter bis hin zur Almhütte, im Intenet präsentiert werden. Die Basis-Infrastruktur wird den Orten und Regionen vom Land kostenlos zur Verfügung gestellt.

Der für den Tourismus zuständige Landeshauptmann-Stellvertreter Karl Pfeifenberger (F) wies bei der gemeinsamen Vorstellung der rund sieben Mill. S (508.700 Euro) teuren Aktion mit Staatssekretärin Mares Rossmann (F) am Dienstag darauf hin, dass für die einzelnen Betriebe selbst kein Internet erforderlich sei. Der potenzielle Gast könne sich ein umfangreiches Bild von Kärntens Tourismusangebot machen und auch gleich buchen, entweder via Internet oder auf dem herkömmlichen Weg. In Bezug auf die Partner im Incoming-Geschäft werde es künftig keine Exklusivverträge mehr geben, teilte Pfeifenberger weiters mit.

Kärnten Werbung koordiniert

Für die Koordination der Internet-Aktion zeichnet die Kärnten Werbung verantwortlich. Deren Geschäftsführer Werner Bilgram wies darauf hin, dass der Gast heute ein ganzheitliches Bild" des Tourismus-Angebotes wolle. Bilgram: "Der Gast möchte mit wenigen Maus-Klicks das gesamte touristische Angebot schnell und komfortabel durchsehen". Bei der neuen Internet-Aktion würde es sich um ein "neutrales und offenes System" handeln, wobei kein Leistungsträger ausgeschlossen sei.

Staatssekretärin Rossmann nannte die Kärntner Internet-Aktion vorbildhaft. Sie erinnerte in diesem Zusammenhang an die Förderungen des Bundes im Hinblick auf ein elektronisches Gästeblatt. Ziel sei es, dass in spätestens fünf Jahren österreichweit das E-Gästeblatt zur Anwendung kommt, um vor allem den enormen Verwaltungsaufwand zu beseitigen. (APA)

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