Haider-Lob für Forstinger

6. November 2001, 15:28
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"Kein Grund für Ablöse gegeben" - Westenthaler: Forstinger bleibt bis Ende der Legislaturperiode

Klagenfurt - Der Kärntner Landeshauptmann Jörg Haider (F) sieht keinen Grund für eine Ablöse von Infrastrukturministerin Monika Forstinger (F). Dies sei auch kein Thema der monatlichen Sitzung des FP-Bundesparteivorstandes Montag am Abend in Wien gewesen, sagte Haider am Dienstag.

Forstinger sei die erste Verkehrsministerin, "die auch Struktur hinein bringt". Haider verwies in diesem Zusammenhang auf die Personalentscheidungen bei ÖBB und Asfinag, den Generalverkehrsplan, die Lösung der Straßenprobleme zwischen Bund und Ländern sowie die Entscheidung, Gelder vom Semmering-Basistunnel zur Koralmbahn zu transferieren.

Die Gerüchte, wonach der vor rund acht Monaten in Kärnten als Erster Landeshauptmann-Stellvertreter zurück getretene Mathias Reichhold die Stelle Forstingers übernehmen werde, bezeichnete der Landeshauptmann wörtlich als "Phantomdiskussion". Haider sagte jedoch, dass sich bei Reichhold die Situation insoferne geändert habe, dass dessen Sohn bereit sei, die Landwirtschaft zu übernehmen: "Damit hätte er (Mathias Reichhold) wieder Kapazitäten frei."

Westenthaler: Forstinger bleibt bis Ende der Legislaturperiode

Die FPÖ hat am Dienstag erneut Berichte über den bevorstehenden Rücktritt von Infrastrukturministerin Monika Forstinger (F) dementiert. Der FPÖ-Vorstand habe der Ministerin am Montagabend den Rücken gestärkt, meinte Klubobmann Peter Westenthaler am Dienstag. Forstinger betonte dazu, diese Rückendeckung habe es ohnehin "schon die ganze Zeit" gegeben.

Von einer vorzeitigen Ablöse Forstingers wollte Westenthaler jedenfalls nichts wissen. Auf die Frage, ob die Ministerin bis zum Ende der Legislaturperiode im Amt bleiben werde, meinte er: "So ist es. Ich habe schon öfters gesagt: da fährt die Eisenbahn drüber." (APA)

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