E-Mail für Nordkorea

6. November 2001, 10:25
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Nutzung vorläufig auf Handelsgesellschaften und staatliche Einrichtungen begrenzt

Das bisher im Internet isolierte Nordkorea soll erstmals eine E-Mail-Anbindung erhalten. Die dafür erforderliche Infrastruktur ist von der chinesischen Firma Silibank.com eingerichtet worden. Anfang Oktober wurden die entsprechenden Server in der nordkoreanischen Hauptstadt Pjöngjang und in Shenyang aufgebaut, dem Sitz von Silibank.com im Nordosten Chinas. Die Nutzung ist bisher auf Handelsgesellschaften, Regierungsstellen und andere staatliche Einrichtungen begrenzt.

Gespräche

"Was das E-Mail-Service für einfache Bürger Nordkoreas angeht, so führen wir noch Gespräche mit den Behörden in Pjöngjang", sagte ein Sprecher von Silibank.com. Die kommunistische Regierung Nordkoreas schottet die 22 Millionen Einwohner bisher von allen westlichen Einflüssen ab. Staatschef Kim Jong Il hat aber kürzlich die Bedeutung der Computertechnik für die Entwicklung der Gesellschaft betont.

In Nordkorea gibt es ein internes Computernetz namens Kwang Myung, das bisher nicht an das Internet angeschlossen ist. Ausländische Besucher sind daher auf die wenigen Hotels in Pjöngjang angewiesen, in denen internationale Telefonverbindungen möglich sind. (APA/AP)

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