Erste Kommerz-Angebote starten

6. November 2001, 07:47
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Erste Burn-on-demand-Angebote im Anflug

Nach dem Aus für Napster starten jetzt die ersten kommerziellen Angebote im Internet. Der Pariser Medienkonzern Vivendi Universal hat den ersten Musik-Download-Service ins Internet gestellt. Konkurrent Napster will sein Angebot gemeinsam mit Bertelsmann im kommenden Frühjahr präsentieren. Das berichtet das deutsche Marketingmagazin w&v. Gleichzeitig stehen seit kurzem die ersten Burn-on-demand-Angebote im Netz.

Für einen Euro pro Titel

Unter der Adresse www.e-compil.fr bietet Vivendi Universal etwa 600 Songs, die für einen Euro pro Titel heruntergeladen werden können. Das Angebot ist der Prototyp für Pressplay, das Joint Venture des Konzerns zusammen mit Sony Music in New York. Die Stücke können nur in einem speziellen Dateiformat abgerufen werden, das einen ausreichenden Kopierschutz gewährleisten soll.

Eigens für Napster

Ebenfalls an einem eigenen Dateiformat arbeitet Napster. Bis zum Start im kommenden Jahr stellt der Medienkonzern Bertelsmann, der die Tauschbörse aufgekauft hatte, einen Kredit in Höhe von angeblich 26 Millionen Dollar bereit. Im Gegenzug liefert die US-Firma die technische Plattform, über die die Tochter der Gütersloher, BeMusic, ihre Produkte vertreiben will.

Burn-on-demand-Systemen

leichzeitig ist der erste Versuch im Internet gestartet, mit Burn-on-demand-Systemen Geld zu verdienen. Im Shop-Angebot von Aral ist seit kurzem die Musiktankstelle integriert: Dort können sich die Tankstellen-Kunden eigene CDs zusammenstellen und zusenden lassen. Das musikalische Angebot stammt vom Plattenkonzern BMG, der in den kommenden Monaten weitere Partner für die Idee der Musiktankstelle gewinnen möchte. (red)

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