Walentina Hummelbrunner auch zivilrechtlich freigesprochen

5. November 2001, 18:48
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Kein Vorwurf der Geldwäsche

Wien - Die russische Geschäftsfrau Walentina Hummelbrunner wurde im Zusammenhang mit der Affäre um den Wiener Staatsanwalt Wolfgang Mekis bekannt. Jetzt ist die inzwischen verehelichte Frau Schwarz - sie heiratete den ehemaligen EDOK-Beamten Hannes Schwarz - auch vom Wiener Handelsgericht freigesprochen worden..

Walentina Schwarz wurde vom Vorwurf freigesprochen, mehrere Millionen Dollar kassiert zu haben, die ihr Ex-Mann aus einer russischen Firma nach Wien verschoben haben soll. "Das heißt, sämtliche Vorwürfe, die in Richtung Geldwäsche etc. gingen, sind wie ein Kartenhaus zusammen gebrochen", sagte Hannes Schwarz.

Bei dem zivilrechtlichen Verfahren ging es um eine Anzeige der Raffinerie Ufanechtemin in der ehemaligen Sowjetrepublik Baschkortostan. Die Russin habe zunächst einen Vergleich abgelehnt, erzählte Hannes Schwarz. Strafrechtlich war Hummelbrunner bereits am 1. Februar 2000 im Landesgericht Wien vom Verdacht der Untreue freigesprochen worden. (APA)

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    Das Ehepaar Schwarz

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