Jede Zweite leidet am Arbeitsplatz unter Kopfschmerzen

5. November 2001, 15:59
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Stress und Schadstoffe summieren sich zum "Sick-Building-Syndrom"

München - Fast jede zweite Frau leidet am Arbeitsplatz unter Kopfschmerzen. Wie die Zeitschrift "Freundin" am Montag vorab berichtete, besteht dabei häufig der Verdacht auf das so genannte "Sick-Building-Syndrom": Geräte, Wände und Mobiliar sondern Schadstoffe ab, die körperliches Unwohlsein verursachen. Einer Studie der Universität Jena zufolge können sich aber auch viele kleine Reize summieren. Und wer ohnehin gestresst sei, reagiere sensibler.

Laut der Untersuchung bekommen 44 Prozent der Frauen Kopfschmerzen von ihrer Arbeit, berichtete die Zeitschrift. Zur Vorbeugung raten ExpertInnen, den Arbeitsplatz zu überprüfen: Gute Lichtverhältnisse, eine Raumtemperatur um 19 Grad Celsius, regelmäßige Pausen, frische Luft sowie Grünpflanzen als Schadstofffilter und Luftbefeuchter könnten Abhilfe schaffen. Außerdem empfiehlt die Frauenzeitschrift spezielle Bildschirmbrillen, die auf die Entfernung zum Monitor abgestimmt sind; der optimale Abstand beträgt dabei 60 Zentimeter.
(APA/AP)

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