Der Künstler- Sozialversicherung auf den Zahn gefühlt

5. November 2001, 13:10
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IG AutorInnen initiiert Umfrage zur sozialen Zufriedenheit

Wien - Ein Jahr nach in Kraft treten des "Künstlersozialversicherungsfondgesetz" startet die IG Autorinnen Autoren und die Übersetzergemeinschaft eine Umfrage zur sozialen Zufriedenheit österreichischer Autorinnen und Autoren. Gegen Ende des ersten Jahres der Einführung der "zur Künstlersozialversicherung erklärten Neuen Selbständigenversicherung für den Künstler" werde es Zeit, die Folgen, Leistungen und Auswirkungen der neuen Versicherungssituation für Künstler zu evaluieren, betont die IG zu dem von ihr ausgesandten Fragebogen "Zur sozialen Zufriedenheit".

Basisbefragungen auch bei anderen künstlerischen Berufsverbänden

Die Initiative wird anlässlich der Tiroler Landesversammlung der IG Autorinnen Autoren am Montag Abend (5.11.) im Kulturgasthaus Bierstindl präsentiert. Die Fragebögen werden in diesen Tagen allen österreichischen Autoren und Übersetzern zugestellt. Weiters haben sich auch die Berufsverbände der bildenden Kunst, des Films, der Musik und des Freien Theaters dazu entschlossen, solche Basisbefragungen vorzubereiten und durchzuführen.

Motto: Lasst Tatsachen sprechen!

"Die IG Autorinnen Autoren hofft, damit die Propagandaschlacht um die angeblich doch oder eben nicht eingeführte Künstlersozialversicherung beenden und anstelle jedes weiteren theoretischen Streits die von den Betroffenen festgestellten Tatsachen für sich selbst sprechen lassen zu können. Zentrales Ziel dieser Befragung ist es, eine sinnvolle Weiterarbeit an einer Lösung, wie sie mit dem deutschen Künstlersozialversicherungsgesetz besteht, zu ermöglichen", heißt es dazu.

Soziale U-Boote entdecken

Als weiteres wesentliches Ziel wird die Erarbeitung sozialer Angebote für die "größere Zahl neuer sozialer U-Boote, die durch individuelle Rückzugsmanöver dem auf sie zugekommenen neuen Sozialrechtssystem zu entgehen suchen" genannt. (APA)

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