Spatenstich für Neubau des Innsbrucker Hauptbahnhofes

5. November 2001, 11:56
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Neue Kassenhalle in transparenter und ästhetischer Athmosphäre

Innsbruck - Mit dem Spatenstich für den Neubau des Innsbrucker Hauptbahnhofes hat die Realisation eines der "ersten großen" Bahnhofsprojekte der "ÖBB-Bahnhofsoffensive" begonnen, teilte die ÖBB beim Festakt am Montag mit. Der Gesamtinvestitionsaufwand belaufe sich auf rund 340 Millionen S (24,7 Millionen Euro). Bis 2004 soll das neue Gebäude nach den Plänen der Grazer Architekten Riegler-Riewe umgesetzt werden. Die 180 Meter lange "neue Visitenkarte" Innsbrucks soll sich durch Transparenz, Offenheit sowie Übersichtlichkeit auszeichnen. In der neuen Kassenhalle werden die 104 Quadratmeter großen, denkmalgeschützten Wandbilder von Max Weiler plaziert, die unter hohem technischen und finanziellen Aufwand von den Wänden der alten Halle abgenommen worden waren.

Verbesserte Infrastruktur des Vorplatzes

Der bestehende Hauptbahnhof soll zur Gänze abgetragen werden. Durch den Neubau soll es zu einer Verbreiterung des Bahnhofsvorplatzes, des so genannten Südtiroler Platzes, kommen. Um "optimal" in die Verkehrsinfrastruktur eingebunden zu werden, ist für den Südtiroler Platz einen Umgestaltung mit einem Kostenaufwand von 35 Millionen S vorgesehen. Auch für die Parkplatzsucher soll gesorgt werden. 200 Stellplätze sind in einer 70 Millionen S teuren Tiefgarage unter dem Bahnhofsvorplatz geplant. In einem eigens errichteten "Infocorner" könne sich die Bevölkerung über das "neue Bahnhofsviertel" informieren, teilte die ÖBB mit. Hier würden die Projektverantwortlichen (ÖBB, Stadt Innsbruck, Tiefgarage Innsbruck Errichtungs- und Verwaltungs-GmbH) neben Bauplänen, Skizzen, Modellen auch einen virtuellen neuen Bahnhof präsentieren. (APA)

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ÖBB
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