Wiener Südosttangente: "fly over" kommt ins "Winterlager"

5. November 2001, 10:56
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Keine lange Pause: Nächster Einsatz Ende April

Wien - Eine Erleichterung wird es ab Donnerstagfrüh für die Autofahrer auf der Wiener Südosttangente (A23) geben. Der "fly over" hat für heuer ausgedient, die Engstellen im Bereich St. Marx werden aufgehoben, berichtete der ÖAMTC am Montag in einer Aussendung. Auch die Auffahrt vom Gürtel auf die Tangente wird geändert, erklärte Ing. Paul Scheuchenpflug, Leiter des Arbeitsteams der MA 29 - Brückenbau und Grundbau.

Die "Brücke auf der Brücke" zwischen der Auf- und Abfahrt St. Marx Richtung Kagran wird in der Nacht auf Donnerstag in der Zeit von 21.00 bis 5.00 Uhr abgebaut, so der Club. In dieser Zeit steht nur eine Fahrspur zur Verfügung. Nach dem Ende der Arbeiten wird ab Donnerstag 5.00 Uhr auch die Sperre des äußerst rechten Fahrstreifens der A 23 Richtung Kagran zwischen der Gürtelauffahrt und St. Marx aufgehoben.

Keine lange Pause

Umstellen müssen sich Autofahrer, die vom Gürtel auf die Tangente Richtung Kagran fahren. Die innere Rampe der Gürtelauffahrt wird wieder frei gegeben. Wer Richtung St. Marx oder Ostautobahn (A4) will, muss wie gehabt auf der derzeit verwendeten Rampe fahren.

Lang wird die Winterpause für den "fly over" nicht dauern, so Scheuchenpflug. Ab Ende April 2002 wird die Hilfskonstruktion wieder verwendet werden. Geplant sind Arbeiten im Bereich der gesperrten Ausfahrt Simmering Richtung Norden und zwischen den Aus- und Auffahrten Gürtel in beiden Richtungen. Die Sanierung des Randstreifens soll weitergeführt werden, nächstes Jahr zwischen St. Marx und des Ausfahrt auf die A4. (APA)

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