Madonna ist bestverdienende Frau Großbritanniens

5. November 2001, 08:52
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Platz elf für das "material girl" hinter zehn Männern

London - Madonna (43), in London lebender US-Popstar, hat die Harry Potter-Erfinderin Joanne K. Rowling (36) als bestverdienende Frau Großbritanniens abgelöst. Das "Material Girl" verdiente von Oktober 2000 bis September 2001 umgerechnet 654 Millionen Schilling (47,6 Mill. Euro); die Schriftstellerin kommt mit knapp 540 Millionen Schilling (39,4 Mill. Euro) auch gut weg, insbesondere, wenn frau/man bedenkt, dass sie in diesem Zeitraum kein einziges neues Buch herausbrachte.

Auf einer in der "Sunday Times" veröffentlichten Liste der 500 SpitzenverdienerInnen des Vereinigten Königreiches liegt Madonna hinter zehn Männern auf Platz elf. Zum Vergleich: Königin Elizabeth II. (75) belegte mit 331 Millionen Schilling (24,0 Mill. Euro) Platz 24. An der Spitze steht weiter völlig unangefochten Formel 1-Boss Bernie Ecclestone (71) mit 16,9 Milliarden Schilling (1,227 Mrd. Euro) Jahresverdienst.

Neureiche

Neu auf der Liste ist Angela Ermakowa (34), die Mutter von Boris Beckers unehelicher Tochter Anna (2). Sie hat nach Recherchen der "Sunday Times" über 42 Millionen Schilling (rund drei Millionen Euro) an Unterhaltszahlungen von ihrem "Fünf Sekunden-Liebhaber" bekommen und damit ebenso hohe Einkünfte verbucht wie zum Beispiel der Filmschauspieler Hugh Grant (41) aus "Vier Hochzeiten und ein Todesfall".

Victoria Beckham (27), die ihren Ehemann David auf dem Höhepunkt des Spice Girl-Erfolgs zum Zweitverdiener degradierte, steht inzwischen völlig in seinem Schatten: Die Sängerin, deren Solo-Album sich nur kurz in den Charts hielt, fiel mit 35 Millionen Schilling (2,5 Millionen Euro) von Rang 368 auf 468 zurück. Der Mittelfeldstar von Manchester United und Kapitän der englischen Fußball-Nationalmannschaft dagegen arbeitete sich mit 140 Millionen Schilling (zehn Millionen Euro) von Position 160 auf 88 vor.

Sehr gut war das Jahr für Anthony Hopkins (63), der dank seiner Filmgage für "Hannibal" Platz 19 erreichte. Abwärts ging es dagegen unter anderem mit Ex-Spice-Girl Geri Halliwell und James Bond-Darsteller Pierce Brosnan, die gar nicht mehr auf der Liste der 500 Reichsten vorkommen.
(APA/dpa)

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