Bei der NASA stehen "radikale Einsparungen" an

4. November 2001, 18:01
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Expertenkommission berechnet ein 126-Milliarden-Black Hole im Budget

Cape Canaveral - Die NASA muss nach Ansicht einer Expertenkommission in den kommenden Jahren Kosten senken und das Management neu organisieren. Die US-Regierung in Washington schätzt, dass für die Fertigstellung der ISS in den kommenden fünf Jahren umgerechnet rund 126,3 Milliarden Schilling benötigt werden. Die Expertenkommission erklärte am Freitag, dieses Ziel könne nur mit radikalen Einsparungen erreicht werden.

Der Vorsitzende der Kommission, Thomas Young, erklärte, es müssten Arbeitsplätze abgebaut werden; eine Zahl nannte er nicht. Außerdem empfahl er, die Zahl der Flüge mit dem Space Shuttle von sechs auf jährlich vier zu reduzieren. Damit könnten zwischen 2002 und 2006 umgerechnet rund 10,17 Mrd. Schilling eingespart werden. Nach diesem Plan würden die Besatzungsmitglieder sechs Monate im All bleiben und nicht mehr nur vier bis fünf Monate. Die Expertenkommission wird ihren Bericht am Dienstag der NASA vorlegen. Der Wissenschaftsausschuss des Repräsentantenhauses will den Bericht am Mittwoch diskutieren. (APA/AP)

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