Deutsche Bank will betriebsbedingte Kündigungen vermeiden

4. November 2001, 17:44
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Bei geplantem Abbau von 7.100 Stellen bis 2003

Frankfurt - Die Deutsche Bank will bei dem bis 2003 geplanten Abbau von 7.100 Stellen betriebsbedingte Kündigungen vermeiden. Personalvorstand Tessen von Heydebreck sagte der "Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung": "Rein statistisch könnte der Abbau über Fluktuation erfolgen, dies wird nicht in jedem Fall realisierbar sein". Er widersprach Presseberichten, wonach die Deutsche Bank insgesamt 15.000 und nicht 7.100 Stellen abbauen wolle.

Deutschlands größtes Finanzinstitut werde personalpolitische Instrumente wie etwa Altersteilzeit, Vorruhestand und Ähnliches einsetzen. Heydebreck räumte ein, auch das Management der Banken habe Fehler gemacht. "Wir Banken insgesamt haben sicher nicht entschieden genug unsere Hausaufgaben gemacht." Die Gewerkschaften rief der Bankmanager zu Lohnmäßigung auf: "Aus heutiger Sicht passen Lohnsteigerungen nicht in die Landschaft", warnte Heydebreck. (APA/AP)

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