Radfahrer erhebt Mißhandlungsvorwürfe gegen Wiener Polizei

4. November 2001, 15:56
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Beamte sollen Mann geschlagen haben - Exekutive spricht von Sturz

Wien - Ein 43-jähriger Tierarzt erhebt laut "Format" Vorwürfe gegen die Wiener Polizei: Er sei, nachdem er mit einem Rad bei Rot in eine Kreuzung eingefahren war, von einer Funkstreife beschimpft, vom Fahrrad gerissen, ins Gesicht geschlagen und schließlich in Handschellen abgeführt worden.

Die beschuldigten Beamten weisen laut "Format" in ihrer Niederschrift den Misshandlungsvorwurf zurück: Der Radfahrer habe trotz "sichtbarer Haltezeichen" versucht, sich der Anhaltung zu entziehen und sei "am Randstein zu Sturz gekommen". Der Einsatz von Handfesseln wird von der Exekutive bestätigt: "Gemeingefährliches Verhalten konnte nicht ausgeschlossen werden."Nun sollen die Vorkommnisse im Innenministerium überprüft werden, schreibt das Magazin. (APA)

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