Verheerende Überschwemmungen in Vietnam

4. November 2001, 15:57
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Vor allem Kinder betroffen - Zahl der Todesopfer auf über 380 gestiegen

Hanoi - Die anhaltenden Überschwemmungen in Vietnam haben bisher mehr als 380 Menschen das Leben gekostet. Allein im südlichen Mekong-Delta seien bis zum Wochenende mindestens 343 Einwohner getötet worden, die meisten davon Kinder, berichtete die staatliche Zeitung Nhan Dan am Sonntag. Durch Wassermassen und Stürme waren im vergangenen Monat in Nord- und Zentralvietnam mindestens 39 Menschen ums Leben gekommen. Der Monsunregen habe im Süden etwa 332.000 Häuser und Hütten unterspült oder zerstört. Der Schaden wurde auf umgerechnet 192 Millionen Mark (98,2 Mill. Euro/1,351 Mrd. S) beziffert.

Nach Einschätzungen von Meteorologen wird der Mekong auch im November weiter Hochwasser führen, besonders am Unterlauf. Bei Überflutungen in Vietnam waren in den vergangenen drei Jahren mehr als 1.500 Menschen getötet und Milliardenschäden angerichtet worden. (APA/dpa)

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