Viel zu tun für den Mond

7. November 2001, 12:26
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Was der Sternenhimmel im November bringt: Zweimal Vollmond, eine Saturnbedeckung

Im November verkürzt sich die Dauer der lichten Tage von 9h 56' auf 8h 40'; die Dämmerung steigt dagegen von 1h 45' auf 1h 52' an. Am 22. um 700 tritt die den Erdumlauf als Wandelgestirn widerspiegelnde Sonne in das Tierkreiszwölftel des Schützen.

Nach dem Vollmond am 1. bedeckt der Mond am 3. von 2203 bis 2310 Saturn, begegnet am 6. Jupiter und tritt am 8. in das Letzte Viertel. Tief in der Morgendämmerung des 14. steht die Altlichtsichel im OSO nahe Merkur und Venus, am 15. haben wir Neumond. Die Neulichtsichel erscheint am 16. tief in der Abenddämmerung im SW, und am 21. zieht der Mond an Mars vorbei. Das Erste Viertel tritt am 23. ein, und am 30. gibt es nochmals einen Vollmond.

In den Nächten bis 15. früh können wir alle fünf hellen Planeten sehen: Merkur steht bis 15. tief in der Morgendämmerung unweit Venus, die wir ebenfalls zwischen Osten und Ostsüdosten finden. Mars leuchtet rot abends im Süden. Jupiter steht um Mitternacht hoch zwischen Osten und Südosten und Saturn zwischen Ostsüdosten und Osten. Um den 17. November sind die Sternschnuppen der Leoniden zu sehen.(DER STANDARD, Print-Ausgabe, 3./4. 11. 2001)

Von Hermann Mucke

Veranschaulichung für Wissbegierige am 24. im Freiluftplanetarium Sterngarten Georgenberg, Treffpunkt 2030 beim Aufgang zur Wotrubakirche in Wien-Mauer. Der Eintritt ist frei.

Näheres: Tel. 01/8893541 oder auf der Webseite

Exakte Daten der beiden Bedeckungen - für alle burgenländischen Bezirksvororte sowie für Pitten (Niederösterreich) - stehen auf der Homepage der Burgenländischen Amateurastronomen oder direkt.
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