Gebäude der "Washington Post" nach Bombendrohung geräumt

2. November 2001, 20:38
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Alarmzustand bleibt "bis auf weiteres" aufrecht

Washington - Nach einer Bombendrohung ist der Sitz der US-Tageszeitung "Washington Post" geräumt worden. Das Gebäude in der US-Hauptstadt wurde nach Polizeiangaben am Freitag evakuiert, nachdem eine telefonische Warnung eingegangen war. Die angrenzenden Straßen im Zentrum Washingtons und nur wenige Gehminuten vom Weißen Haus entfernt wurden gesperrt. Beamten durchsuchten das Redaktionsgebäude nach dem angeblichen Sprengsatz. Die Polizei nehme alle Warnungen ernst, betonte ein Sprecher.

Der Sicherheitsbeauftragte der Regierung, Tom Ridge, betonte unterdessen, der am Montag erklärte höchste Alarmzustand gelte "bis auf weiteres". Am Montag hatten die US-Behörden vor unmittelbar drohenden neuen Terroranschlägen gewarnt. Am Freitag warnte der Gouverneur von Kalifornien vor bevorstehenden Terroranschlägen auf vier der wichtigsten Brücken im Westen der Vereinigten Staaten, darunter auch die Golden Gate Bridge in San Francisco. Ridge forderte die US-Bürger auf, ihr tägliches Leben trotz der Warnungen unbeirrt weiterzuführen. "Seien Sie wachsam, aber gehen Sie Ihren Beschäftigungen nach", sagte er. (APA)

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