Die Firma zieht Bilanz: "Zum Teil schmerzhafte Niederlagen"

2. November 2001, 19:07
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Jürgen Hubbert bestreitet Rückzugsgerüchte um DaimlerChrysler

Stuttgart - "Das war eine Saison mit gemischten Resultaten und gemischten Gefühlen", zog DaimlerChrysler-Vorstandsmitglied Jürgen Hubbert eine Saisonbilanz für McLaren-Mercedes.

Die Silberpfeile hatten in der Fahrer- und Konstrukteurs-WM jeweils deutliche Niederlagen gegen den Hauptkonkurrenten Ferrari kassiert. "Wir erlitten zum Teil schmerzhafte Niederlagen", räumte Hubbert ein. Er führte mehrere Gründe für das unbefriedigende Abschneiden an. Sowohl Motor als auch Chassis seien nicht optimal gewesen. Die Diskussionen um Star-Designer Adrian Newey und die Zukunft von Mika Häkkinen hätten zusätzlich das Team destabilisiert.

Kein Gedanke an Rückzug

Spekulationen, DaimlerChrysler könne sich aus der Formel 1 zurückziehen, wies Hubbert energisch zurück: "Es gibt keine Diskussionen, unser Engagement zu stoppen." Er teilte mit, dass der Konzern die Mehrheit am Motorenpartner Ilmor übernehmen wolle.

Teamchef Ron Dennis erklärte, als Konsequenz aus der vergangenen Saison seien Umstrukturierungen vorgenommen worden. Es wurde ein Leitungsausschuss mit Vertretern aus den drei Firmen DaimlerChrysler, Ilmor und McLaren gebildet. Dieses Gremium soll für mehr Effizienz sorgen. (APA/dpa)

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