Salzburg verjuxte 3:0 Führung

3. November 2001, 17:49
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Bregenz nutzte Szewczyks Verletzung und glich aus

Nach zwei 2:0-Erfolgen gegen Admira/Wacker und Ried schien der SV Salzburg gegen SW Bregenz auf dem Weg zum dritten Heimsieg in Folge, führten doch die Gastgeber nach 42 Minuten bereits mit 3:0. Doch am Ende gab es bei Pfeifenberger und Co, die auf Grund der Vorfälle beim Rapid-Spiel Dressen mit der Aufschrift "Keine Gewalt im Stadion" trugen, betretene Gesichter. Denn sie verjuxten noch diesen deutlichen Vorsprung und mussten sich am Ende mit einem 3:3 begnügen.

Gelungener Start

Die Salzburger hatten einen guten Start und gingen bereits in der sechsten Minute, als der ungedeckte Pfeifenberger nach einem Eckball von Kitzbichler einköpfelte, 1:0 in Führung. Als aber Abwehrchef Szewczyk in der 17. Minute verletzt vom Platz musste, kam sichtlich Sand ins Getriebe. Die Vorarlberger kamen dadurch auf und hatten etliche gute Chancen, vorerst aber kein Glück. Ein gefährlicher Fernschuss von Golemac (24.) wurde von Regtop ins Out abgefälscht und Falck (25./26.) ließ zwei Möglichkeiten zum Ausgleich aus.

Vermeintliche Entscheidung

Mehr Glück hatten die Hausherren, die durch ein Geschenk von Kurusovic zum 2:0 kamen. Der Bregenzer Ersatz-Keeper, mit 41 Jahren der älteste Bundesliga-Kicker, ließ bei seinem ersten Einsatz seit Dezember 1999 den Ball nach einer völlig harmlosen Friedl-Flanke fallen und der aufmerksame Tomic hatte keine Mühe, die Kugel ins leere Tor zu schieben. Als Tomic in der 42. Minute völlig ungedeckt nach einer Kitzbichler-Ecke auf 3:0 erhöhte, schien das Match entschieden.

Lawaree glich aus

Doch dem war nicht so. Die Bregenzer kämpften beherzt und wurden für ihren Einsatz belohnt. Noch kurz vor der Pause gelang ihnen durch Regtop das 1:3 und dann scorte zwei Mal Lawaree (57. und 81.), wobei in der Salzburg-Abwehr das Fehlen von Szewczyk nicht zu übersehen war. Auf der Gegenseite haderten die Mozartstädter etwas mit dem Schicksal in Gestalt von Referee Mostböck, weil dieser in der 63. Minute ein Pfeifenberger-Kopftor nach Ecke von Kizbichler (wegen Behinderung) nicht anerkannt hatte. (APA)

  • SV Salzburg - SW Bregenz 3:3 (3:1)
    Lehen, 5.000, Mostböck.

    Torfolge: 1:0 ( 6.) Pfeifenberger (Kopf), 2:0 (37.) Tomic, 3:0 (42.) Tomic (Kopf), 3:1 (45.) Regtop, 3:2 (58.) Lawaree (Kopf), 3:3 (81.) Lawaree

    Salzburg: Arzberger - C. Jank, Szewczyk (17. Carcamo), Pfeifenberger, J. Suazo - Friedl, Woldeab (74. Fading), M. Suazo, Laessig - Kitzbichler, G. Tomic

    Bregenz: Kurusovic - L. Unger - Golemac, Mehlem - Falck (74. Sturm), Louthenapessy (46. Alsan), H. Kogler, J.O. Pedersen, Mattle (79. van de Haar) - Lawaree, Regtop

    Gelbe Karten: C. Jank, Lawaree bzw. Golemac, Mehlem

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