Hautpflege im Herbst

2. November 2001, 15:45
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Mit jedem Grad weniger Außentemperatur reduziert die Haut die Fettproduktion. Nun liegt es an uns, ihr mehr Fett, mehr Feuchtigkeit und mehr Pflegeeinheiten zukommen zu lassen.

Der Wechsel der Jahreszeiten hat nicht nur Einfluss auf auf unser Gemüt, sondern auch auf unsere Haut. Der Herbst ist die Zeit der Rückkehr zur Ruhe. Nach den Aktivitäten des Sommes, bei der wir Hitze getankt haben, ist es nun besonders wichtig, diese Energie für den Winter zu speichern.

Wenig Hautfett

In der kühleren Jahreszeit reduziert die Haut mit jedem Grad weniger die Fettproduktion und stellt sie schon ab acht Grad plus ganz ein. Damit die Haut nicht in Rekordzeit knittert, brauche sie andere Pflege als im Sommer.

Sie braucht jetzt auf jeden Fall mehr Fett, mehr Feuchtigkeit, mehr Pflegeeinheiten, und das mehrmals am Tag in kleinen Portionen. Damit die Pflege nicht gegensteuert, heißt die oberste Regel: Immer ohne Seife und mit alkoholfreien Lotions reinigen, damit der Haut nicht noch mehr Feuchtigkeit entzogen wird. Kälte-Tipps

  • Reinigungsschaum oder -gel durch sanftere Reinigungsmilch ersetzen
  • leichte Tagescreme abends, reichhaltige Nachtcreme morgens auftragen
  • ein Dampfbad pro Woche befreit die Haut von Schadstoffen
  • Wasser statt Tee und Kaffee trinken
  • erst Augen-Gel, dann Augencreme auftupfen
  • im Schlafzimmer Dschungelklima erzeugen (Wasserschüsseln auf Heizung stellen)
  • feuchtigkeitsspendende Pflege für die Lippen und
  • jeden Tag eine halbe Stunde in der frischen Luft Sauerstoff tanken.

Außerdem treten folgende Probleme verstärkt auf:

  • gestautes Gewebe, hochliegende Venen, Schwellungen der Beine
  • Cellulite, Gewichtszunahme, schlechtes Abnehmen

Entschlackende Bäder und Körperlotions sind neben viel Bewegung und Sauerstoff die Lösung für diese Probleme.

Trübe Tage

Der November zählt zu den dunkelsten Monaten des Jahres. Durch den Mangel an Sonnenlicht neigen viele Menschen zur Trübsinnigkeit und das Bedürfnis nach Schlaf wird durch eine vermehrte Aussschüttung von Serotonin gefördert. Man fühlt sich schlapp und nicht leistungsfähig.

Der erste Schritt, diesem Zustand zu entkommen ist ein Aufenthalt an der frischen Luft von mindestens 30 Minuten täglich. Zusätzlich spricht nichts dagegen, hin und wieder einen Besuch im Sonnenstudio einzuschieben, um im UVA Licht seine Battarien aufzuladen. Machen Sie regelmässig Bewegung. Bei sportlicher Aktivität werden Glückshormone freigesetzt und wirken dem vermehrten Schlafbedürfnis entgegen. Außerdem beugt zusätzliche Körperertüchtigung der möglichen Gewichtszunahme durch die Versuchungen der Adventszeit entgegen. (cheb)

  • Vermehrtes Eincremen steht an erster Stelle

    Vermehrtes Eincremen steht an erster Stelle

  • Wer Wasser trinkt, führt der Haut Flüssigkeit von innen zu. Tee, Kaffe und Coca Cole dehydrieren den Körper
    foto:photodisc

    Wer Wasser trinkt, führt der Haut Flüssigkeit von innen zu. Tee, Kaffe und Coca Cole dehydrieren den Körper

  • Bewegung hilft gegen gestautes Gewebe, hochliegende Venen, Schwellungen der Beine, Cellulite und Gewichtszunahme rund um die Feiertage

    Bewegung hilft gegen gestautes Gewebe, hochliegende Venen, Schwellungen der Beine, Cellulite und Gewichtszunahme rund um die Feiertage

  • Entschlackende Algen-Masken reinigen den Körper von außen

    Entschlackende Algen-Masken reinigen den Körper von außen

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