Unilever verdient im dritten Quartal vor Steuern weniger

2. November 2001, 09:38
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Amsterdam - Der britisch-niederländische Konsumgüterkonzern Unilever NV/Plc hat im dritten Quartal einen Gewinneinbruch vor Steuern um 32 Prozent verzeichnet. Wie Unilever am Freitag bekannt gab, fiel der Vorsteuergewinn auf 1,014 Mrd. Euro (13,95 Mrd. S). Das Unternehmen bleibt weiterhin zuversichtlich zu den Aussichten des gesamten Geschäftsjahres. In einer früheren Ankündigung war Unilever von einem niedrigen zweistelligen Wachstum für das Ergebnis pro Aktie ausgegangen.

Der Reingewinn vor Sonderposten und Abschreibung von Firmenwerten und immateriellen Gütern stieg nach Angaben des Unternehmens um fünf Prozent auf 1,053 Mrd. Euro und lag damit über den Erwartungen der Analysten. Sie waren von einem Ergebnis unter dem Vorjahresniveau von 1,001 Mrd. Euro ausgegangen. Beim Umsatz legte Unilever um 13 Prozent auf 13,57 Mrd. Euro zu und erzielte beim Absatz seiner führenden Markenprodukte ein Plus von 5,3 Prozent. Die vorläufige Dividende wurde für Unilever plc mit 4,65 Pence und für Unilever NV mit 0,50 Euro beziffert. (APA)

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