Recht und Konflikt, semiotisch betrachtet

5. November 2001, 14:31
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Von prähistorischen Konflikten bis zum Graffiti unserer Tage

Die Österreichische Gesellschaft für Semiotik veranstaltet am kommenden Wochenende ein Seminar zum Thema "Semiotik des Rechts" - und zwar ausdrücklich nicht nur für JuristInnen. Es ist als symposiumsartige Blockveranstaltung mit Einzelvorträgen und Diskussionen angelegt.

Schwerpunktthema ist diesmal der Begriff "Konflikt" in all seinen Schattierungen - unter anderem wird Mihaly Riszovannij über "Konflikte in Geschlechterordnung und Geschlechterbildern" sprechen. Historische Aspekte ("Konflikt" in den antiken Demokratien oder gar in prähistorischer Zeit) werden ebenso behandelt wie die Gegenwart - etwa Normen- und Zeichenkonflikte aktueller "Subkulturen" mit dem gesellschaftlichen Mainstream. Aktualitätsbezug auch in Walter Witzersdorfers Vortrag "Informationskonflikte im Fremdengesetz". Das vollständige Programm finden Sie hier. (red)

Zeit: Freitag/Samstag, 9.-10. November 2001

Ort: Freitag (ganzer Tag) sowie Samstagvormittag am Juridicum der Universität Wien, der Schlussteil am Samstagnachmittag dann im ISSS: Institut für Sozio-Semiotische Studien,
Waltergasse 5/1/12, 1040 Wien

phone+fax: 01-5045344
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