Schlägerei in der indonesischen Volksversammlung

1. November 2001, 10:01
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Parlamentspräsident untersagte Fraktionsbildung

Jakarta - Dutzende Abgeordnete der Beratenden Volksversammlung (MPR) in Indonesien haben einander am Donnerstag vor laufenden Fernsehkameras geprügelt. Die Abgeordneten schlugen in der Kammer so lange aufeinander ein, bis die Sitzung des höchsten verfassunggebenden Organs des Landes unterbrochen wurde.

Die Prügelei brach aus, nachdem Parlamentspräsident Amien Rais einer Gruppe von Vertretern aus den Provinzen das Recht auf eine Rede und die Bildung einer eigenen Fraktion untersagt hatte. Der Versammlung gehören die 500 Mitglieder des Parlaments sowie 200 Vertreter aus den Provinzen des Landes an. (APA/Reuters/dpa)

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    Handgreiflichkeiten im Indonesischen Parlament

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