Investiert wird nach dem Prinzip der Risikostreuung

11. Februar 2002, 13:23
posten

Zur Vielfalt der Investmentfonds - Teil 15

Investmentfonds investieren die Gelder der AnteilinhaberInnen nach dem Prinzip der Risikostreuung. Neben der damit verbundenen Sicherheit profitiert die Anlegerin vor allem vom professionellen Fondsmanagement.

Die vier Haupttypen sind geldmarktnahe Fonds, Rentenfonds, Aktienfonds und gemischte Fonds. Fonds können in in- und/oder ausländische Werte investieren und in in- und/oder ausländischer Währung nominiert sein.

Geldmarktnahe Fonds
enthalten Rentenwerte mit kurzen Restlaufzeiten bzw. veranlagen am Geldmarkt. Sie sind für kurze Veranlagungszeiten geeignet, ihre Spesen sind gering.

Rentenfonds
enthalten schwerpunktmäßig Rentenwerte, d.h. festverzinsliche Wertpapiere, die von österreichischen und/oder ausländischen Emittenten begeben werden. Bei ausländischen Emittenten muss auf die steuerliche Seite (derzeit eine eindeutige Benachteiligung) geachtet werden.

Aktienfonds
enthalten hauptsächlich Aktien und ähnliche Papiere. Sie können weltweit veranlagen oder sich auf spezielle Regionen bzw. Wirtschaftsbereiche konzentrieren. Der Veranlagungshorizont von Aktien ist langfristig (mindestens 5 Jahre) zu sehen.

Gemischte Fonds
enthalten sowohl Aktien als auch Rentenwerte. Das Mischungsverhältnis richtet sich nach der Zielsetzung des Fonds.

Sonderform: Dachfonds
investieren die anvertrauten Geldern direkt in Investmentfonds, d.h. Renten- und/oder Aktienfonds.

Lesen Sie nächste Woche: Der europäische Markt – ein Investment direkt in den Euro-Raum

FRAUENFINANZZENTRUM
Mag. Christa Leitner
A-1190 Wien, Cobenzlgasse 42/TOP21
Tel. +43 (1) 961 92 02
Fax DW 22
E-Mail

Homepage des Frauenfinanzzentrums

Haben Sie eine individuelle Frage an Frau Leitner bezüglich Ihrer Finanzen? Schicken Sie uns Ihre Anfragen, Sie werden (wenn möglich) öffentlich beantwortet.
dieredaktion@
diestandard.at
Share if you care.