Muskelarbeit zur Entspannung

21. Februar 2003, 10:33
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Massage: KopfarbeiterInnen, auf deren Schultern und Nacken das Gewicht der Büroroutine lastet, können sich auf verschiedene Weisen helfen lassen.

Wer wie der bedauernswerte Großteil der "zivilisierten" Menschheit seine Arbeitstage vornehmlich an Schreibtisch und PC zubringen muss, kennt den Preis seiner domestizierten Körperlichkeit: Dabei ist eine konstant verspannte Schulter-Nacken-Partie noch der relativ billigste Tribut. Will man der verkrampften und von der laufenden Negation ihrer Bedürfnisse verhärteten Muskulatur Linderung verschaffen, bieten sich grundsätzlich zwei Wege an: Der eher mühsame des Feierabendsports, der naturgemäß ein gewisses Maß an Aktivitätsbereitschaft voraussetzt und damit auf bekennende Fitnessmuffel und andere Zeitgeistverweigerer nur eingeschränkt attraktiv wirkt.

Aus den zahlreichen Techniken und Methoden wurden fünf ausgewählt, einem Erstversuch unterworfen und subjektiv auf mögliche weitere Tauglichkeit beurteilt. Hier das entspannte Ergebnis. Ihnen steht immerhin noch der zweite Weg offen - jener der passiven Muskelentspannung durch Massage bzw. Körperarbeit. Die steigende Nachfrage hat in den letzten Jahren eine schwer überschaubare Angebotsfülle verschiedener Techniken und Methoden entstehen lassen, die sich verhärteter Muskeln, unterbrochener Energieflüsse und sonstiger Beschwernisse auf mehr oder weniger entspannende Weise annehmen.

Für das ALBUM wurden fünf relativ weit verbreitete Methoden getestet, die durchschnittlich verspannte Schulter- und Nackenmuskeln wieder in einen relaxteren Zustand zu bringen versprechen.

Die Kriterien:
Beurteilt wurde die Wirkung der jeweiligen Therapie auf den Test-Körper während und unmittelbar nach der Behandlung. Aus diesen Selbstbeobachtungen wurden zusammenfassend Empfehlungen abgeleitet, für welche Art von Kunden die jeweilige Methode am geeignetsten erscheint. Dass es sich hierbei um ein äußerst subjektives Testverfahren handelt, liegt in der Natur der Sache. Vielleicht hätte ein anderer Proband gejubelt, wo ich gejault habe.

--> zu den Ergebnisse:

Von Doris Griesser
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