Geld = Glück durch Quantität

5. November 2001, 13:57
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In Wien dreht sich beim zweiten Semiotischen Atelier alles um die gesellschaftliche Bedeutung der "Kohle"

"Geld regiert die Welt" - Binsenweisheiten sind zwar immer noch Weisheiten, doch hält sich ihr Informationsgehalt in Grenzen. Wie genau diese Regentschaft nämlich abläuft, wird dafür Thema des zweiten Semiotischen Ateliers am Wiener Institut für Sozio-Semiotische Studien sein. Beim ersten Atelier vor zwei Jahren ging es noch um Sexualität, jetzt ist also ein fast gleich mächtiger Triebfaktor dran: Jene Substanz, die "den menschlichen Organismus vom Animalischen befreit, aber einen erdrückenden Raster aus Regeln, Festschreibungen, Machtansprüchen, Territorialisierungen schafft".

Das zweitägige Atelier ist in mehrere Schwerpunkte gegliedert, darunter "Geld und Gender" oder die spezielle Situation in den osteuropäischen Reformländern. Dem nahezu universalistischen Charakter der Semiotik als Lehre von den Zeichen entsprechend ist die Spannweite der Themen dabei eine gewaltige: Makroökonomische Gesichtspunkte werden ebenso abgedeckt werden wie Untersuchungen des Mikro-Bereichs - so "Der Taschenrechner als Medium der Kommunikation" oder "Die Kreditkarte. Die heilige Waffe zur Beschleunigung der Geldsubstanz".

Das vollständige Programm finden Sie in der linken Spalte. Anmeldung ist nicht erforderlich. (red)

Zeit: Freitag/Samstag, 19.-20. Oktober 2001

Ort: ISSS: Institut für Sozio-Semiotische Studien,
Waltergasse 5/1/12, 1040 Wien

phone+fax: 01-5045344

Das vollständige Programm
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