Haribo

11. November 2001, 12:50
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Kennen Sie Menschen, die Handys lieber im Mund als am Ohr haben? Was machen Käpt`n Blaubär und Hein Blöd in einem Nylonsackerl? Es gibt eine Firma, die Antworten weiß.

HAns RIegel, 1893 geboren in Friesdorf bei BOnn, gründete 1929 mit seiner Frau Getrude eine Süßwarenfirma, und schon ist das Geheimnis um den klingenden Namen, HARIBO ist einfach ein Akronym, gelüftet.

Das Startkapital war ein Sack Zucker. Die damalige Ausrüstung bestand aus einer Marmorplatte, einem Hocker, einem gemauerten Herd, einem Kupferkessel und einer Walze.

Zunächst werden nur Bonbons gekocht, doch 1922 hatte Hans Riegel dann die zündende Idee: das Ergebnis hieß "Tanzbär". (rechts in der linken Bildmontage) Dieser war etwas größer und schlanker als der heutige "Haribo Goldbär" und wurden von Hand in die Formen gegossen. So kam man auf eine Tagesproduktion von immerhin einem Zentner. Diese Ware wurde von Gertrud Riegel täglich mit dem Betriebsfahrrad an die Kunden ausgeliefert.

Durch den großen Erfolg wuchs die Produktion um ein Vielfaches, so daß 1923 schon ein Auto für die Auslieferung angeschafft wurde. 1925 wurde die Produktpalette um Lakritzprodukte erweitert und 1930 der Slogan „HARIBO macht Kinder froh“ entwickelt. Erst Mitte der 60er Jahre erweiterte man den Spruch mit „...und Erwachsene ebenso“. Heute stellt Haribo täglich 80 Millionen Gummibärchen her, vernascht wird jählich jene Menge an Gummibären, die aneinadergereiht dreieinhalb mal um den Globus reichen würden.

Handy aus zweilagigem Schaumzucker-Fruchtgummi , Käpt`n Blaubär in der Geschmacksrichtung Erdbeere-Himbeere, Hein Blöd mit dem Geschmack von Cranberry-Saft-Orange und viele mehr sind neue Produkte des Unternehmens.
(h-atz)

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