Hobbys im Lebenslauf

16. November 2001, 10:47
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Aussagekräftiges Detail oder lästige und unnötige Zusatzinformation

Hobbys können die Persönlichkeit und den Charakter des Bewerbers dokumentieren. Wenn sie jedoch rein gar nichts mit der ausgeschriebenen Stelle zu tun haben, erweist sich die Nennung der Freizeitbeschäftigungen eher als Nachteil, denn als aufschlussreiche Zusatzinformation.

Um Lücken des beruflichen Werdeganges im Lebenslauf zu schließen, eignet sich das Aufzählen beliebter Aktivitäten abseits des Berufs auch nicht gerade.

Positive Erwähnung

Passen Ihre Hobbys jedoch zum neuen Job oder zum neuen Firmensitz und Wohnort, sollten sie bei der Bewerbung nicht unter den Tisch fallen. Wer in der Lebensmittelbranche tätig ist, darf die Liebe zum Kochen ruhig hervorkehren. Sportliche Aktivitäten kommen auch immer gut an. Damit wird assoziiert, dass der Bewerber dynamisch, belastbar und gesund ist. Zu gefährliche Sportarten sprechen jedoch für einen Wagemut, der nicht in jeder Position angebracht ist.

Anzahl der Freizeitbeschäftigungen

Geben Sie nie mehr als drei Hobbys an, der Personalverantwortliche könnte sonst den Eindruck bekommen, dass Sie an der Freizeit mehr interessiert sind als am Beruf. Erwähnen Sie außerdem nur solche Hobbys, die Sie aktiv betreiben und wo Sie sich auskennen. Falls Ihr Gesprächspartner Experte auf diesem Gebiet ist, und sie keine Ahnung haben, könnte das peinliche Auswirkungen haben. Ihre Glaubwürdigkeit ist auf jeden Fall dahin und die Erfolgsaussichten in diesem Bewerbungsprozess schwinden ebenso.

Die Begriffe Urlaubsreisen, gutes Essen und Zeitungslektüre sind nicht unter der Rubrik "Hobbys" zu nennen. (red/Quelle: www.jobs.at)

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