Power Walking - "Gehen" als sanfte Fitness wiederentdeckt

27. September 2001, 09:34
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Ausdauersport ist keine Frage des Schweißes

Wien - Fitness muss nicht immer eine Frage des Schweißes sein. Walking, die wohl natürlichste Art der Fortbewegung des Menschen, ist nämlich, sofern es richtig ausgeführt wird, ein idealer Ausdauersport für wirklich Jedermann. Und im Gegensatz zum Joggen sind Verletzungen und Überbelastungen so gut wie ausgeschlossen.

Bei uns führen die Walker - im Gegensatz zu den USA, wo sie schon zum alltäglichen Bild der Parks gehören - ein Schattendasein. "Oft wird Power-Walking auch mit dem olympischen Gehen verwechselt, dessen Bewegungen in der Tat merkwürdig aussehen", schreibt Margit Rüdiger in "Power-Walking".

Dynamisches Gehen

Walking ist dynamisches Gehen. Schon auf niedrigem Level bewegt man sich deutlich schneller als bei einem Spaziergang. Das Tempo lässt sich dabei beliebig steuern. Für den Körper ist das eine reine Wohltat: Fast alle 660 Muskeln und 206 Knochen kommen zum Einsatz, das Herz-Kreislauf-System wird trainiert, das Immunsystem gestärkt - und der Speck bleibt auch auf der Strecke. Im Gegensatz zum Laufen heben die Füße bei den einzelnen Schritten nie völlig vom Boden ab, wodurch das Verletzungsrisiko wesentlich verringert wird.

Richtige Technik ist leicht zu erlernen

Ein weiterer Vorteil des Walkens ist , dass das Gehirn - ebenso wie beim langsamen Joggen - von Sauerstoff regelrecht überflutet wird. Dadurch wird man stressresistenter und einfach besser gelaunt. Beim Gehen ist es zudem nahezu unmöglich in den so genannten anaeroben Bereich zu kommen, wo der Körper in erster Linie Kohlehydrate und Zucker und kein Fett verbrennt.

Doch Walken heißt nicht einfach losgehen. Zuvor muss noch die richtige Technik erlernt, ein Trainingsplan erstellt und das passende Paar Schuhe erstanden werden. Ein Beispiel, wie man dabei am besten vorgeht, ist in vielen Büchern in "Power Walking" zu finden. (APA)

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