Kleiner, leichter, schneller

26. November 2005, 18:06
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Japaner punkten mit kompakten Kleinwägen, lassen sich aber auch die PS nicht nehmen

Honda bringt einen brandneuen Kleinwagen auf den Markt, den Jazz. Im Vordergrund steht die intelligente Raumnutzung. Der Kraftstofftank ist erstmals mittig unterhalb des vorderen Kabinenbodens platziert, das bringt einen niedrigeren Kofferraumboden. Wenn die Rücksitze umgelegt werden, ergibt das eine gerade Fläche ohne Stufe. Ja, in diesen Winzling passt sogar ein Fahrrad hinein, stehend und nicht zerlegt.

Was erfreulich auffällt, ist die charmante Innenraumgestaltung, nach vielen öden Interieurs ist den Japanern hier eine wirklich geschmack- und schwungvolle Gestaltung der Armaturen gelungen, schön anzusehen und anzufühlen.

Der Motor ist äußerst kompakt layoutiert, daher fällt die Schnauze steil ab. Vorerst gibt es nur eine einzige Motorisierung, 1,4 Liter mit 83 PS. Ein 1,2-Liter-Motor soll folgen. Der Preis wird knapp unter 200.000 Schilling liegen.

Toyota bringt einen neuen Corolla auf den Markt und das hat etwas zu heißen: Seit seiner Markteinführung 1966 wurden insgesamt 29 Millionen Stück verkauft. Und jetzt kommt alles neu. Die Varianten sind zahlreich: Fünf verschiedene Karosserien stehen zur Verfügung, von Schrägheck bis Kombi und Limousine, variabel mit sechs verschiedenen Motorisierungen. Vier Benziner leisten zwischen 97 und 192 PS, Diesel gibt es mit 90 und 110 PS. Markteinführung in Österreich ist im Februar. Preise stehen noch keine fest.

Während der Corolla ausdrücklich für den europäischen Markt konzipiert wurde, ist der Toyota Camry auf den amerikanischen zugeschnitten. Als Ableger wird die Limousine im März auch nach Österreich kommen, allerdings nur in der 2,4-Liter-Variante. Der V6 bleibt uns vorenthalten, ein Diesel zahlt sich ebenfalls nicht aus.

Subaru wird den sportlichen Fahrer mit einem Impreza STi erfreuen. Soll heißen: 265 PS. Klingt toll, war aber ein Unfall. Vorgesehen waren nämlich mindestens 280 PS, irgendwas klappte dann aber mit den europäischen Abgasnormen nicht. Dennoch wird der Fahrspaß enorm sein (wieder mit den goldenen Felgen des Ur-Impreza!), ab dem Frühjahr erhältlich.

Suzuki stattet drei Modelle - Ignis, Wagon R und Liana - mit permanentem Allrad aus, sorgte in Frankfurt aber mit einer Roadster-Studie für Aufsehen. Das Gerät heißt GSX-R/ 4: In dem Leichtbau ist der Motor der 1300er Hayabusa, des schnellsten Serienmotorrads der Welt, montiert. Ob dieses Konzept verwirklicht wird, ist nicht sicher, wenn aber, dann aber hallo! (völ)

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