Österreicher haben weniger Lust auf Bier

10. September 2001, 15:24
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Märzenbiere mit Marktanteil von fast 56 Prozent am Inlandsausstoß

Wien - Die Österreicher haben wieder weniger Durst auf Bier: Der Inlandsausstoß des Gerstensaftes ging nach Angaben des Brauereiverbandes im ersten Halbjahr 2001 um 4,6 Prozent auf rund 4,1 (1. Halbjahr 2000: 4,3) Millionen Hektoliter zurück. "Der heimische Biermarkt ist gesättigt. Daran wird sich auch in den nächsten Jahren nichts ändern", sagte der Projektmanager der Brau-Union Österreich, Dieter Usleber, zur APA. Ein Grund dafür sei die seit Juli des Vorjahres geltende höhere Biersteuer.

Derzeit gibt es rund 360 verschiedene Markenbiere und Sorten. Besonders beliebt waren in den ersten sechs Monaten dieses Jahres die Märzenbiere, die über die Hälfte der für das Inland produzierten Menge ausmachten. Der Marktanteil der Leicht-, Schank- und Spezielbiere war leicht rückläufig, während er bei Pils und Weizenbier unverändert 5,4 und 1,3 Prozent ausmachte. Weiterhin wenig gut gelitten ist das alkoholfreien Bier. Hier ging der inländische Ausstoß um 9,5 Prozent auf rund 61.000 Hektoliter zurück.

Die für den Export produzierte Menge ging von 309.000 auf 299.000 Hektorliter um 3,2 Prozent zurück. In Summe verringerte sich der Gesamtausstoß somit um 4,5 Prozent auf 4,6 (4,4) Mill. Hektorliter. (APA)

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