Wiener Jugendanwaltschaft warnt vor teurem Handyklingeln

7. September 2001, 10:21
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Schmid: Dubiose Firmen ziehen den Kindern Geld aus der Tasche

Bei den Kids - und auch vielen Erwachsenen - gelten sie als "einfach cool": die neuesten Klingeltöne und Displaysymbole fürs Handy zum Herunterladen oder Bestellen. Die Wiener Jugendanwaltschaft warnt jetzt: Die Folgekosten seien teilweise enorm. Firmen, die Kindern auf diese Weise "das Geld aus der Tasche ziehen", seien "äußerst verantwortungslos".

Teurer Spass

Jugendanwalt Anton Schmid führt als schlechtes Beispiel eine Firma an, die im Internet und via Zeitungen die ausgefallensten Neuerungen für das Prestigeobjekt Mobiltelefon anbietet. Ein Anruf bei der Bestellhotline genügt, schon werden die Töne und Bilder auf das Handy gesendet. Auf der nächsten Telefonrechnung schlage der Spaß dann mit mehr als 1.000 Schilling zu Buche. Und auch die Kosten des Anrufes selbst seien geschmalzen: 50 S zahlt man pro Minute.

Der Wiener Jugendanwalt warnt daher alle Kinder und Jugendlichen vor allzu leichtfertigem Bestellen. Er will sich diesem Thema in nächster Zeit intensiv widmen. (APA)

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